Ich träumte so treulich…

Romantische Lyrik

Täler, Auen, Blumen, Bäche, Seen

Natur

In meinem Refugium, dem Spandauer Forst

Wenn’s einmal mir im Herzen modert,

wenn der Drang der Dichtkunst stolze Flammen

und der Gedanken Feuer verlodert,

Tod, dann stürz mein Leib zusammen,

Stürz ihn rasch und nicht erst fühle,

lass deinen Dichter still entschweben,

säe nicht das Feld dem Leben

mit der warmen Asche der Gefühle.

Gesellschaft

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Lyrik

Blumen, Frühling, Wonne

Besuch

Am Ort meiner romantischen Sterne, Bettina und Achim von Arnim, Schloss Wiepersdorf.

Gewidmet für Bettina und Achim von Arnim

Ihr lebt nicht in der Ferne,

auch nicht in meinem Abschiedsschmerz,

ich fühle eurer beider Wärme,

denn ihr lebt in meinem Herz.

Ewigkeit

Die Täler fern schon dunkeln

in tiefer Einsamkeit,

die ersten Sterne funkeln,

da oben in der Ewigkeit.

Der Bäume Wipfel neigen

sich in die Nacht hinein,

ringsum liegt tiefes Schweigen,

im goldnen Mondenschein.

Lyrik

Auen. Quellen, Bäche

Erst wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man das Wasser. (Deutsches Sprichwort)

Aus "Gedanken ohne Ende"

Höhen, Ferne, Liebe, Freude

Mein Vorbild Joseph von Eichendorff

und Nikolaus Lenau

Nikolaus Lenau 1802 - 1850

Mein Blick

Seufzend in geheimer Lust,

geht der Abend scheiden,

leises klopfen in der Brust,

einsam stehn die Trauerweiden.

Da greift die Nacht

das letzte Licht,

hoch über mir die Sternenpracht

und mein Blick an ihrem Glanz zerbricht.

Lilien, Rosen, Wolken,

Gedichtskarte

Kindertraum

Hier träumt ich unter Bäumen stille,

fern hört ich den Quellenfall,

da tönte aus der Laubwaldhülle,

süß die kleine Nachtigall.

Die Abendglut ist nun versunken,

rotentflammt der Himmelssaum,

Hain und Wald sind traumestrunken,

wie einst ein Kindertraum.

Werdegang meiner literarischen Arbeit

Kurzbiographie mit Gedichten

Schatten

O Trost der Nacht, du stille Zeit,

wo die Wälder lautlos stehen

und in stiller Einsamkeit,

dunkle Schatten ihre Runde gehen.

Sternbeglänzt das Laub der Bäume,

dass flüstert seine Weise,

vielleicht sind’s gar geheime Träume,

da lausch ich still und leise.

Frühlingsnacht

In malerischer Weise vermählte sich

die Dämmerung mit der Nacht.

Still und verschwiegen war der wildromantische

See mit seinem geheimnisvollen Schilfgestade

im streuenden Mondlicht…

Im Verborgenen berührten sich die Schatten der Liebenden.

Ihr Odem schwebte wie eine Wolke durch die sternenklare

Nachtidylle und berührte die träumenden Seerosen,

die auf dem blaugrünen Wasser wogten, wie die Algen im See.

Verführerisch ist diese mildgereifte Frühlingsnacht.

Ein Wonneschauer durchzitterte mein Herz,

als der rauschende, lichtgetränkte Uferrand zu flüstern begann.

Schimmernder Sternenstaub rieselte auf mein Antlitz,

wie der Segen Gottes.

Tief klang der Ruf eines Kauzes, der in der Stille verhallte…

Lyrik

Gedicht

Gedanken

Gedicht

Der Baum

Einst hat ich einen schweren Traum,

da stand in meinem Garten, stumm

ein alter, morscher Baum

und sein Laub lag  ringsherum.

Der Garten einst ein Friedhof war,

ein Rosenbeet das Grab,

da wusst’ ich nicht, wie mir geschah,

als seine Blüten fielen ab.

Die Blüten tat ich lesen,

und füllte sie in einen Krug,

was war das nur gewesen,

oder war mein Traum nur Trug?

Da hörte ich ein läuten,

im steignen Morgenrot,

was mag das wohl bedeuten?

ach, Baum, bist du gar tot?

Lyrik

Gedicht

Ich sank im Moose nieder,

und fand im Walde Ruh,

weckt mich der Morgen wieder?

oder find ich hier die letzte Ruh?

Müd’ war’n meine Beine,

mir war, als wenn mein Herz zerbricht,

hoch über mir des Mondes Scheine,

aber sterben wollt’ ich hier nicht.

Gedanken

Gedicht

Uns’re Liebe

Die grauen Wolken hingen,

herab so scheu und schwer,

als wir Beide traurig gingen,

am Feldrand hin und her…

So schwül und stumm, so trübe,

gar sternlos war die Nacht,

so glanzlos wie uns’re Liebe,

zu Weinen nur gemacht.

Da mußte ich nun scheiden

und sel’ge Nacht dir bot,

da wünschte ich uns Beiden,

im Herzen bald den Tod.

Gedanken

Gedicht

Wein

Ein Gläschen Wein

Im Rausch

Auf der Bank saßt du und ich zu deinen Füßen,

zu dir gewandt mein Haupt, so saßen wir

und fühlten süß die Stunden fließen

und empfanden wie es stiller wird, zwischen dir und mir,

als uns’re Lippen auf einander sanken

und im Rausch von unsrer Herzen Liebe tranken.

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